Projektwoche 13.-16.08.2002

 

Schüler gestalten Schule neu

Ein grünes Klassenzimmer bauen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums während der Projektwoche. Foto: Lammert
Von Klaus-Peter Lammert

Damme - Die einen streichen, die anderen befassen sich mit dem Thema Rechtsradikalismus, wiederum andere dokumentieren, was ihre Mitschülerinnen und Mitschüler alles veranstalten: Am Gymnasium läuft seit Dienstag eine Projektwoche, die am morgigen Freitag zu Ende gehen wird. Morgen präsentieren die Beteiligten zwischen 10 und 12 Uhr die Ergebnisse ihrer Arbeit. Ansehen können sich die alle interessierten Bürger.


Ein grünes Klassenzimmer bauen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums während der Projektwoche. Foto: Lammert


Ein Team, das aus den Pädagogen Schulleiter Peter Rörsch, Ulrich Solbach, Corinna Mahrenholz und Gunda Böttcher sowie den Schülern Kathrin Krebeck, Julia Schwabe, Judith Litzenburger und Felix Fortmann besteht, hat die Projektwoche unter dem Motto "Die Schule neu gestalten" seit Ende Februar vorbereitet. "Es geht um die äußere und um die innere Gestaltung der Schule", sagt Corinna Mahrenholz.
Ganz bewusst stand dabei am Anfang die Aufforderung an die Schüler, sich Projekte zu überlegen. Die Lehrer sollten nicht vorgeben was passiert. Unter dem Strich standen rund 50 Projekte, die die Schüler vorgeschlagen hatten. Hinzu kamen etwa 15 weitere von Lehrern.
Die einzelnen Projektgruppen, die die ausgewählten Vorhaben umsetzen, sind jahrgangs- und klassenübergreifend besetzt. Sie zählen zwischen vier und etwas mehr als 40 Mitglieder. Und: Einige der Gruppen leiten Schüler, so die, die unter der Leitung Felix Fortmanns und Andre Königs mit der Dokumentation des Geschehens befasst ist. Die Ergebnisse der einzelnen Gruppen sollen im Übrigen Bestand haben. So gestaltet zum Beispiel eine Gruppe das Atrium um, eine andere baut im angrenzenden Wald ein grünes Klassenzimmer mit Bänken und einem Tisch aus Holz. Außerdem hat die Gruppe mehrere Benjeshecken angelegt.
Dieses "Klassenzimmer"-Projekt soll wie die anderen auch dazu beitragen, dass sich die Jugendlichen noch mehr mit ihrer Schule identifizieren, weil sie selbst mit Hand angelegt haben bei der Neugestaltung. Zudem sollen sie nach Worten Ulrich Solbachs aus dem ansonsten üblichen 45-Minuten-Rhythmus des Schullebens heraus kommen und schließlich lernen, dass sie in der Schule durchaus ein Mitspracherecht haben. (Oldenburgische Volkszeitung 15.8.02)

Projektaktivitäten