Gymnasiasten besuchen Partnerschule in La Paz
Dammer überweisen jetzt wieder 12500 Euro nach Bolivien / Mittagessen für 80 Schüler in Comedor Wisllita

 

Von Klaus-Peter Lammert
OV 19.03.2002


Eine Summe in Höhe von 12500 Euro überweist das Gymnasium jetzt an seine Partnerschule in La Paz.

(v.l. n. r. : Peter Rörsch,Melanie Meyer, Sarah Dortelmann, Miriam Buschatz, Franziska Klerner, Laura Becker, Susanne Wehming, Nicole Lamping, Stefanie Graw, Siegrid Litzenburger, es fehlen: Lena Stöver, Arno Kloppenborg) Foto: Lammert

Da dürften im bolivianischen La Paz schon in Kürze einige Herzen höher schlagen: Das Gymnasium wird seiner Partnerschule in Pampahasi eine Summe von exakt 12 500 Euro überweisen. Das Geld ist bestimmt für die Comedor Wisllita, eine Art Mensa, in der 80 Schülerinnen und Schüler täglich ein warmes Mittagessen bekommen.
Das Geld erhält wie in den Vorjahren die Rendantur der deutschsprachigen Evangelisch- lutherischen Kirchengemeinde in La Paz. Sie kontrolliert auch, ob die Mittel richtig eingesetzt werden. Die 12 500 Euro, sagt Sigrid Litzenburger, die als Lehrerin die Bolivien-Arbeitsgemeinschaft des Gymnasiums betreut, stammten aus den beiden vergangenen Basaren, die die AG veranstaltet hatte, sowie aus weiteren Aktionen. Eine Summe in dieser Höhe überweist das Gymnasium alle zwei Jahre.
Den Kontakt zur Partnerschule möchte Sigrid Litzenburger aber nicht nur auf die Spenden und Berichte beschränkt wissen. Deshalb wird sie am 15. Juni mit drei Schülerinnen aus der Bolivien-AG nach La Paz reisen. "Wir werden drei Wochen in Pampahasi bleiben, in das Projekt reingehen und dort auch mitarbeiten", erklärt die Pädagogin.
Das alles kostet freilich eine ganze Menge Geld. Die Lehrerin und die Schülerinnen wollen die Hälfte der Flugkosten aus eigener Tasche finanzieren. Den Rest wollen sie durch eine Benefizveranstaltung zusammenbringen, die am 24. Mai als Scheunenfete auf Höltermanns Hofgelände stattfinden wird.
Die Fete startet um 20 Uhr. Ihr Kommen fest zugesagt hat bereits die Gruppe Oldie Train, die sich im Südkreis und darüber hinaus mit ihrer Musik im wahrsten Sinne des Wortes einen sehr guten Ruf erspielt hat. Die Mittel, die nicht für das Bezahlen der Reisekosten erforderlich sind, werden in den Topf der Bolivienhilfe fließen, damit das Gymnasium in rund zwei Jahren wieder zirka 25 000 Euro nach Pampahasi überweisen kann.