Gymnasium Damme
 
 
 
 
 
 

 
 

 

CHRONIK des Gymnasiums Damme


-Anfänge-
1956 Diskussion des Planes zur Errichtung
8. 8. 1961 Beschlußfassung durch den Gemeinderat Damme zur Errichtung des Gymnasiums
25. 8. 1965 Genehmigung des Gymnasiums Damme durch das Kultusministerium in Hannover (Erlaß des K.M. III B 44/65 - III M)
5. 4. 1966 Beginn der Bauarbeiten für den Neubau des Gymnasiums
18. 4.1966 Eröffnungsfeier des Gymnasiums im Kolpinghaus Damme
19. 4. 1966 Aufnahme des Unterrichtes in der ehemaligen Mittelschule für Mädchen, Gartenstraße
7. 11. 1966 Richtfest des Neubaus
15. 8. 1967 Einzug in das neue Gymnasium
21. 9. 1967 Kreistagssitzung in Damme mit Beschlußfassung zur Errichtung einer Aula
9. 2. 1968 Einzug in den neuen Klassentrakt
20. 6. 1968 Einweihungsfeier in der Pausenhalle des Gymnasiums

 


25 Jahre Gymnasium Damme
- Ein Rückblick -


Die Sechziger Jahre sind für den Ausbau des allgemein-bildenden Schulsystems unserer Region von herausragender Bedeutung. Der ländliche Raum wurde mit einem Netz neuer Gymnasien überzogen. "Mobilisierung aller Bildungsreserven" hieß damals das Zauberwort, das den euphorischen Aufbruch in die große Bildungsreform beflügelte und gerade auch auf kommunaler Seite Kräfte freisetzte und Initiativen auslöste für das große Ziel, die schulische Versorgung insgesamt bei erträglichen Entfernungen zu verbessern. In dieser Zeit entstanden in der engeren Nachbarschaft die neuen Gymnasien Löningen (1965), Sögel (1966), Damme (1966), Bersenbrück (1969), Bramsche (1969) und Lohne (1969).
Zu berichten ist von dem Aufbau und der Entwicklung des Gymnasiums Damme, welches in diesem Jahre sein 25jähriges Bestehen feiert.
Der Verfasser war fast 20 Jahre lang engagiert und mit allen Fasern in das Werden und Wachsen dieser Schule an verantwortlicher Stelle eingebunden; Jahre, die er als die schönsten seines langen beruflichen Lebens bezeichnen möchte.
So gesehen, sollte niemand erstaunt sein, wenn der Chronist die von ihm zu Recht erwartete kritische Distanz zu seinem Gegenstand nicht oder eben nur unvollkommen erfüllt.
Der Aufbau und die Entwicklung des Gymnasiums Damme ist dem Einsatz vieler Personen zu verdanken, deren Nennung im einzelnen den Rahmen dieses Berichtes sprengen würde. Das gilt zunächst sicher für die vielen Dammer Bürger, die 1963, 1964 und 1965 in verschiedenen Gremien, vor allem aber im Rat der damaligen Gemeinde Damme und im Kreistag für die Gründung gestritten haben, das gilt aber auch für die Mitglieder der Schulleitung und des gesamten Kollegiums, ohne deren Einsatz das neue Gymnasium in Damme kein Profil gewonnen hätte und sich in seinem Einzugsbereich nicht sofort hätte verankern können. Das gilt ebenso für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Schulsekretariat und in der Verwaltung und bei der Betreuung des Schulgebäudes. Die historische Redlichkeit aber gebietet es, einen Namen in besonderer Weise und herausgehoben zu erwähnen: Ich meine den Namen des ehemaligen Gemeindedirektors Dr. Holthaus, der in der Gründungs- und Aufbauphase untrennbar mit dem Gymnasium Damme verbunden ist, welcher im Vorfeld alle notwendigen Vorarbeiten steuerte und im Verein mit den Ratsgremien der Gemeinde Damme zäh und unbeirrt das große Ziel verfolgte und letztlich dank seiner menschlichen Überzeugungskraft, seiner in vielen Sitzungen bewährten argumentativen Stärke, dank seines sehr persönlichen Engagements, unverkennbar gespeist aus einer stabilen Liebe zur Schule und dem Wissen um die Aufgaben von Pädagogik, die Grundlagen zur Verwirklichung gelegt hat.
Der Gemeinderat faßte in der ordentlichen Sitzung vom 12.11 .1963 erstmaligen Beschluß, "beim Niedersächsischen Kultusminister zu gegebener Zeit, spätestens bis zum 01. August 1964 den Antrag auf Genehmigung zur Errichtung eines Gymnasiums für Jungen und Mädchen zu stellen".
Die Antragstellung verzögerte sich, "weil sie nach Mitteilung des Verwaltungspräsidenten im Augenblick nicht günstig sei und ein ähnlicher Antrag der Gemeinde Löningen erst kürzlich abgelehnt worden sei".
Die Vorbereitungen kamen dennoch nicht zum Erliegen; intensiv und mit großer Zähigkeit wurden Schwierigkeiten, Bedenken und konträre Zielvorstellungen ausgeräumt. Am 10.07.1964 konnte endlich der Antrag mit dem ausführlichen Begründungsbericht auf den Weg gebracht werden.
Die Herren Bürgermeister und Gemeindedirektoren der Gemeinden Damme, Steinfeld, Holdorf und Neuenkirchen und die Spitzen des Landkreises fanden sich am 20.07.1964 zu einer Besprechung zusammen, in der Absicht, Probleme der Errichtung eines Gymnasiums im südlichen Kreisgebiet zu erörtern und innerhalb des Einzugsbereichs die Belange abzustimmen. Es entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie, aus dem Aktenvermerk dieser Besprechung eine Passage zu zitieren:
"Über den Standort konnte noch keine Einigung erzielt werden, da die Vertreter der Gemeinde Holdorf der Ansicht waren, daß das neue Gymnasium besser in Holdorf als in Damme errichtet werden könne. Die Vertreter der Gemeinde Holdorf wurden insbesondere auf die finanzielle Belastung hingewiesen. Sie erklärten, daß die Frage erneut in einer Gemeinderatssitzung behandelt werden solle."
Offensichtlich konnte auch dieses Problem einvernehmlich gelöst werden, denn am 10.09. 1964 hat der Kreistag des Landkreises Vechta einstimmig die Errichtung eines neusprachlichen Gymnasiums für jungen und Mädchen in Damme begrüßt und beschlossen, 60 % der Baukosten zu übernehmen.
In der Endphase der vielen Verhandlungen galt es noch eine letzte Schwierigkeit aus dem Weg zu räumen, welche in Zusammenhang stand mit den beiden in Damme vorhandenen Mittelschulen, der Mittelschule für Jungen und der Mittelschule für Mädchen, der Träger letzterer war die Kongregation der Schwestern unserer lieben Frau. Zur Verdeutlichung sei aus einem Erlaß des KM vom 23.11 .1964 in dieser Angelegenheit zitiert: "In der Besprechung konnte zwar festgestellt werden, daß wahrscheinlich die Voraussetzungen für die Errichtung eines Gymnasiums in Damme gegeben sind, daß aber andererseits mit einem Rückgang bei den beiden in Damme vorhandenen Mittelschulen gerechnet werden muß. Bevor ich daher eine Entscheidung treffen kann, bitte ich die Gemeinde Damme zu einer Erklärung zu veranlassen, ob (sie) ggf. bereit ist, ihre Mittelschule für Jungen in eine solche für Jungen und Mädchen umzuwandeln. In der hier geführten Besprechung haben die Vertreter der Gemeinde Damme zu erkennen gegeben, daß der Träger der privaten Mittelschule für Mädchen in Damme geneigt sei, diese Schule zugunsten einer Mittelschule in Koedukationsform aufzugeben."
Das vom Kultusminister abgesteckte Problemfeld konnte der Rat der Gemeinde Damme in seiner Sitzung vom 10.12.1964 bereinigen und einstimmig die Umwandlung der Mittelschule für Jungen in eine solche für Jungen und Mädchen beschließen. Der Schulträger der Mittelschule für Mädchen hatte sich einvernehmlich bereit erklärt, diese aufzugeben und das Vertragsverhältnis mit der Gemeinde Damme über die Unterhaltung der genannten Schule zum 01 .10.1965 zu kündigen.
Damit stand der lang erwarteten Genehmigung zur Errichtung eines Gymnasiums in Damme rechtlich nichts mehr im Wege, welche dann mit Erlaß des Kultusministers vom 25.08.1965 ausgesprochen werden konnte. Zügig und reibungslos konnten die schulischen und personellen Voraussetzungen für den Neuanfang eines Gymnasiums in Damme geregelt werden. Durch Erlaß des Kultusministers vom 01 .11.1965 wurde Studienrat Holtvogt mit der Leitung des zum 01 .04.1966 einzurichtenden Gymnasiums i. E. in Damme beauftragt, ihm zur Seite stand als Vertreter Studienrat Ostendorf; beide waren vorher Lehrer am Antonianum in Vechta und Ehemalige dieser Schule.

Am 18.04.1966 war es dann so weit. In einer kleinen Feierstunde im Kolpinghaus wurde die junge Schule der Öffentlichkeit vorgestellt. In seinem Grußwort sprach der Bürgermeister der Trägergemeinde Damme, Herr Wolking, das aus, was viele bewegte: "Jahrelang haben wir für das Gymnasium gekämpft. Heute haben wir unser Ziel erreicht. Ich hoffe, daß das Gymnasium ein Kulturzentrum werde für die Gemeinde Damme und auch für die umliegenden Nachbargemeinden. Möge uns dazu unser Herrgott seinen Segen geben."

Das Gymnasium nahm mit 169 Schülerinnen und Schülern in 3 Klassen 5 und 2 Klassen 7 den Unterricht auf, und zwar vorübergehend im Gebäude der ehemaligen Mittelschule für Mädchen an der Gartenstraße.
Die Schülerschaft stammte etwa zu gleichen Teilen aus Damme und aus den übrigen Gemeinden des Einzugsbereiches Steinfeld, Holdorf, Neuenkirchen, Vörden und Hunteburg. Inzwischen waren Anfang April 1966 die Bauarbeiten zur Erstellung einer modernen und großzügigen Schulanlage auf dem Gelände am Osterberg mit Hochdruck angelaufen. Vom ursprünglich vorgesehenen Standort an der Steinfelder Straße hatte man Abstand genommen, wohl aus Kostengründen. Bei der Genehmigung des neuen Standortes war die Auflage erteilt worden, die beengten Verkehrsverhältnisse dort zu ordnen und für eine gefahrlose Lenkung der sich aus dem Unterrichtsbetrieb ergebenden Verkehrsströme zu sorgen.

In der Rückerinnerung war die damalige Zeit des Aufbaus der neuen Schule von einem eigentümlichen Reiz und einer besonderen Faszination.
Zu spüren war allenthalben die Freude am Neuanfang, die Lust zu Aufbau und Gestaltung, die Gewißheit, sich mit allen Kräften für die Zukunft zu engagieren. Für die Lösung der in der Aufbauphase zuhauf auftretenden Probleme gab es keine Rezepte und Schablonen, gefragt waren Erfindungsreichtum, Spontaneität und lmprovisationsfähigkeit, was heute bei einem allenthalben auszumachenden grassierenden Hang zum Perfektionismus kaum mehr nachvollziehbar erscheint.
Der Versuch, für die junge Schule einen Namen zu finden, dem breite Zustimmung gewiß war und der weiter den Erziehungs- und Bildungsauftrag des Gymnasiums in der Zeit glaubhaft und überzeugend signalisieren könnte, mißlang. Nach meiner Erinnerung reichte die Bandbreite der Vorschläge von Bischof-Benno-Gymnasium über Papst-Johannes-Gymnasium und Graf-Stauffenberg-Gymnasium bis zu Dersa-Gymnasium.
Da eine einvernehmliche Lösung nicht zu erreichen war, stellte das junge Kollegium in einem Schreiben an den Schulträger fest: "Der Name Gymnasium Damme - für alle im Hinblick auf die vor uns liegende Aufbauarbeit Arbeit und Verpflichtung." Vielleicht wird im Zusammenhang mit dem Jubiläum das Problem einer Namensgebung erneut angegangen.
Die eigentliche Schwierigkeit, welche sich heute niemand mehr so richtig vorstellen kann, war die Sicherstellung der Unterrichtsversorgung an dem neuen Gymnasium im ländlichen Raum mit qualifizierten Lehrkräften. Die gesamte Phase des Aufbaus war belastet durch den allgemein drückenden Lehrermangel, die Unterrichtsversorgung eines jeden Schuljahres stellte ein Dauerproblem mit stets überraschenden Variationen dar. Es gab Schuljahre, in denen einen Tag vor Unterrichtsbeginn angekündigte oder zugewiesene, fest ein-geplante Lehrkräfte aus nicht immer nachvollziehbaren Gründen absagten und dadurch die mühsam austarierte Unterrichtsversorgung ins Wanken brachten. Aus heutiger Sicht sollte man es wohl bewundernswert nennen, mit welchem Einsatz und mit welchem Erfindungsreichtum die Probleme gelöst oder zumindest gemindert werden konnten und der Stundenplangestalter, der damalige Studienrat Ostendorf, dennoch einen Stundenplan vorlegte, der einen geordneten Schuljahresbeginn ermöglichte. Wenn man die alten Lehrerlisten des Gymnasiums Damme durchblättert, so erahnt man die besonderen Bedingungen, welche damals die Unterrichtsversorgung durch die Vielzahl von Lehrkräften im Angestelltenverhältnis bestimmten, Lehrkräfte aus Frankreich, aus Persien, aus Australien, aus England und aus den USA, welche durchaus über die gebotene fachliche Kompetenz verfügten, nicht immer aber eine eigentliche pädagogische Ausbildung absolviert hatten. Andererseits könnte dies im Bewußtsein der Schülerschaft eine enge und provinzielle Binnenorientiertheit erschwert haben und einer wachsenden Weltoffenheit förderlich gewesen sein.
Vor allem aber dank der großen Bereitschaft vieler Lehrkräfte, immer wieder Mehrstunden zu erteilen, konnte insgesamt das Unterrichtsfehl in Grenzen gehalten werden. Große Hilfe erfuhr in dieser kritischen Phase das junge Gymnasium von der Realschule Damme, die es ihren Lehrkräften bereitwillig ermöglichte, zur Verbesserung der Versorgung des rasch wachsenden Gymnasiums durch Abordnung Unterricht zu erteilen. Gewertet wurde dies seitens des Gymnasiums als eine wohltuende Art echter Nachbarschaftshilfe, welche zweifelsfrei Rückschlüsse zuläßt auf das unkomplizierte und vertrauensvolle Miteinander der Dammer Schulen.
Der Schulleitung wuchs zwangsläufig die Aufgabe zu - heute fast undenkbar -‚ sich intensiv in der gezielten Werbung zur Gewinnung von Lehrkräften zu engagieren, welche die volle Qualifikation für das Lehramt besaßen. Die Werbung konnte sich stützen auf die landschaftlich reizvolle Umgebung des Schulstandortes, die Modernität der Schulanlage mit optimalen Arbeitsbedingungen und nicht zuletzt auf die tatkräftige Hilfe der Gemeinde bei der Beschaffung von Mietwohnungen und preiswerten Bauplätzen.
Trotz all der Widrigkeiten war es nach einigen Jahren gelun-gen, an der Schule ein Stammkollegium aufzubauen. Dies war im Durchschnitt recht jung und zeigte eine große, mit-reißende Bereitschaft, die Aufgaben anzupacken, welche mit dem Auf- und Ausbau des Gymnasiums und bald auch mit der Verwirklichung tiefgreifender Schulreformen verbunden waren. Alle für den Baufortschritt der neuen Schulanlage erforderlichen Beratungen und Entscheidungen erfolgten im Gymnasialbauausschuß, einem Gremium, welches paritätisch besetzt war mit je 3 Vertretern des Landkreises und der Trägergemeinde, dem Architektenteam Büld und Jurkat, den Beratern Kreisbaumeister Beckmann und Baurat Hachtmann, dem Gemeindedirektor Dr. Holthaus und dem designierten Schulleiter. Anregungen aus den Erfahrungen der Schulpraxis wurden problemlos aufgegriffen und sachgerecht in anstehende Entscheidungen einbezogen. Mir stellt sich in den Erinnerungen die Arbeit in diesem Ausschuß dar als ein engagiertes Bemühen aller um die Optimierung der neuen Schulanlage bis in die Details, was die Architektur und die Funktionalität betrifft, und alle Mitglieder schienen m. E. zu verbinden die Begeisterung und das Wissen, Mitarbeiter an einem großen Werk zu sein.
Die Bauarbeiten schritten zügig und reibungslos voran, die ersten Baukörper der großen Schulanlage nahmen Gestalt an, so daß zum 15.08.1967 die Schule in den neuen Schul-komplex umziehen konnte: Verwaltungsgebäude, Fachklassentrakt und die große Pausenhalle waren fertiggestellt. Im alten Gebäude der Mittelschule für Mädchen war es inzwischen bereits zu eng geworden. Eine Klasse 7 mußte ab 01 .12.1966 in das alte Pfarrheim im Schatten des Viktor-Domes ausgelagert werden, wo die Kath. Kirchengemeinde dem Gymnasium bereitwillig vorübergehend Gastrecht ein-geräumt hatte. Im Februar 1968 konnten der neue Klassentrakt bezogen und die große Spiel- und Sporthalle in Betrieb genommen werden.
Am 20.06.68 endlich erfolgte die offizielle Einweihung der neuen Schulanlage am Osterberg mit einem Festakt in der eindrucksvollen Pausenhalle. In Anwesenheit einer stattlichen Zahl von Gästen aus dem ganzen Oldenburger Land wurde das junge Gymnasium in "den Kreis der höheren Schulen aufgenommen
Zum Abschluß der kirchlichen Weihe der Schulräume, die Offizial Grafenhorst vorgenommen hatte, sprachen Oberkirchenrat Höpken und er gemeinsam den ökumenischen Wortlaut des "Vater unser", wobei sich alle Festgäste gleichfalls zum Mitbeten erhoben.
In einer Fülle von Grußworten und Grußadressen wurden dem Schulträger viele Glückwünsche und Worte echter Anerkennung zuteil. Als Vertreter der Landesregierung stellte der Ltd. Regierungsschuldirektor Dr. Brand heraus, was "für die Jugend Südoldenburgs geschaffen worden sei". Die Errichtung des Dammer Gymnasiums würdigte er als gelungenes Beispiel für "erfolgreiche Bildungswerbung in schulisch vorher unterbesetzten Räumen". Man glaubte einen Hauch universaler Weite zu spüren, als der Prior Pater Ekbert von der Benediktinerabtei Münsterschwarzach im Auftrag seines Abtes der jungen Schule ein von einem Afrikaner aus afrikanischem Ebenholz gestaltetes wertvolles Kruzifix überreichte, ein Geschenk, welches Bindung und Verbindung des Schülerheims der Benediktiner mit dem Gymnasium Damme unterstrich.
Kultusminister Langeheine, der aus Termingründen an der Einweihungsfeier nicht hatte teilnehmen können, holte seinen Besuch am 11 .09.68 nach. Beim Rundgang durch die Schule zeigte er sich sehr beeindruckt von der Lage, der baulichen Konzeption, der ausgezeichneten Einrichtung der ganzen Schulanlage und der Ausstattung der Fachräume. Er würdigte die Errichtung des Gymnasiums Damme als "Paradebeispiel der Schulpolitik des Kreises Vechta."
Am 26.05.1970 wurde die fertiggestellte Aula mit dem Musiktrakt feierlich ihrer Bestimmung übergeben, am 09.09.1971 konnte der zweite Klassentrakt in Benutzung genommen werden.
Das Bild der großartigen Schulanlage rundete sich, die bestechende Konzeption wurde deutlich und fand allenthalben in ihrer zweckmäßigen Funktionalität Anerkennung und Würdigung.
Der ganze Baukomplex gruppierte sich um die 20 x 40 m große geschlossene Pausenhalle, welche als Zentrum und "Marktplatz" der großzügigen Anlage empfunden werden muß. Von der Pausenhalle -die sich im übrigen als hervorragend geeignet für Gemeinschaftsveranstaltungen erwies- werden Schüler und Besucher übersichtlich und effektiv zum jeweils gewünschten Zielbereich gelenkt: Verwaltungstrakt, Klassentrakte, Aula und Fachtrakt mit seinen Fachbereichen. Gestalterisch wird die Pausenhalle beherrscht von der ein-drucksvollen, abwechslungsreich gegliederten Keramikwand, die von Professor Hans Ostendorf aus Neuß geschaffen wurde.
Besucher heben immer wieder die bemerkenswerte Raumwirkung der Pausenhalle hervor.
Ein weiteres außergewöhnliches Strukturelement in der Ausformung des Zentrums der Anlage ist die große mineralogische Wand im Foyer vor der Aula, gestaltet von Siegfried Flach aus dem eiszeitlichen Geschiebematerial aus der Region, welche fachliche Anerkennung und auch Bewunderer über die Grenzen des Südkreises hinaus gefunden hat. Nicht übersehen werden sollte der in die Wand eingeführte Hexameter, den die Fachgruppe Latein verfaßt hat:

HOS LAPIDES PULCHROS
GLACIE TRUDENTE ADDUCTOS LEGIT COMPOSUIT EGREGIUS
FABER FLACH

In der Zwischenzeit blieb den konsequenten Bemühungen um eine weitere Differenzierung des schulischen Angebotes der Erfolg nicht versagt. Mit Verfügung vom 01.04.1969 genehmigte der Verwaltungspräsident, daß neben dem bestehenden neusprachlichen Zweig (S-Zweig) am Gymnasium i.E. Damme zum 01 .08.1969 ein mathematisch-natur-wissenschaftlicher Zweig (M-Zweig) eingerichtet werden konnte. 27 Schülerinnen und Schüler entschieden sich für den M-Zweig, 21 für den S-Zweig.
Unter dem Vorsitz des zuständigen Oberschulrats Dr. Gwosdz fand am 25./26.04.1972 die mündliche Abiturprüfung der ersten Abiturientia der jungen Schule statt, welche dann am 03.05.1972 in der neuen Aula in einem festlichen Rahmen verabschiedet werden konnte. Der schulische Aufbau war abgeschlossen, die junge Schule hatte sich endgültig vom Gymnasium i. E. zum Gymnasium Damme gemausert, das breite Zustimmung und Anerkennung gefunden hatte und offensichtlich mittlerweile fest im Einzugsbereich verankert war. Im Schuljahr 1972/73 besuchten es bereits 902 Schülerinnen und Schüler, eine Zahl, welche alle Erwartungen und Voraussetzungen weit übertroffen hatte.

1971 begannen sich die schulischen Reformbestrebungen in klaren Konturen abzuzeichnen, und es bestand Gewißheit, daß auch das gymnasiale Schulsystem in Zukunft nach Schulstufen gegliedert wurde: Orientierungsstufe, Sekundarstufe 1 und Sekundarstufe II, das waren die Schlüsselbegriffe der neuen Schulorganisation.
Die ständige Konferenz der Kultusminister (KMK) arbeitete auf der Grundlage des 1970 vom Deutschen Bildungsrat vorgelegten "Strukturplan für das Deutsche Bildungswesen" an einer völligen Neuordnung des allgemeinbildenden Schulwesens. Es wurde bekannt, daß eine verbindliche Vereinbarung zur Neugestaltung der gymnasialen Oberstufe vorbereitet werde.
Im Zuge der Reform wurde vehement für die Ansicht gestritten, daß zwingend größere Sekundarstufen-II-Schulen zu planen seien, weil nur in größeren Einheiten wesentliche Ziele der Reform zu verwirklichen seien, nämlich den Schülern optimale Voraussetzungen bei der Wahl des individuellen, den jeweiligen Neigungen angepaßten Curriculums zu ermöglichen. Man mußte befürchten, daß solche Schulen in der Regel nur in Mittelzentren eingerichtet werden könnten, da nur an solchen Standorten die erforderliche Schülerzahl pro Jahrgang angenommen werden dürfe. Skepsis schien angebracht zu sein, da für das Gymnasium Damme auch bei optimaler Schätzung Schülerzahlen solcher Größenordnung nicht erwartet werden konnten. Die Existenz der neu gegründeten Gymnasien schien bedroht, Sorge um den Fortbestand auch des gerade erst voll ausgebauten Gymnasiums Damme war sehr wohl begründet; konkrete Maßnahmen zur Bestandssicherung waren das Gebot der Stunde.
Die schon 1971 angelaufenen Vorbereitungen zur weiteren Auffächerung des gymnasialen Angebotes erwiesen sich in dieser Situation als sehr vorteilhaft. Auf Anraten des zuständigen Dezernenten Dr. Gwosdz strebte die Gemeinde Damme als Schulträger die Einrichtung eines Gymnasiums für Frauenbildung als dritten Oberstufenzweig an. Mit Erlaßvom 10.06.71 erklärte der Kultusminister sein Einverständnis, daß mit Beginn des Schuljahres 1971/72 am Gymnasium i. E. ein Gymnasium für Frauenbildung eingerichtet werden könne unter der Voraussetzung, daß der "Schulträger die räumlichen Voraussetzungen schaffe und für den einzurichtenden Zug (F-Zweig) mindestens 20 Bewerberinnen vorhanden seien".
Der Aufbau dieses dritten Zweiges gelang überraschend gut, da im ländlichen Umfeld die in ihm verwirklichten Bildungsziele auf große Nachfrage und Zustimmung stießen. Er wurde zeitweilig sogar doppelzügig geführt.
In den nun folgenden Jahren überstürzten sich - insbesondere aus der Sicht der Gymnasiallehrer, aber auch der Eltern - die Reformen. Am 07.07.72 beschloß die ständige Konferenz der Kultusminister die "Vereinbarung zur Neugestaltung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II". Für Niedersachsen wurde sie unmittelbar in Kraft gesetzt mit der Forderung, daß sie an allen Gymnasien des Landes spätestens zum Schuljahr 1976/77 eingeführt sein sollte. Das Gymnasium Damme realisierte diese Reform zum 01 .08.1976.
Viel einschneidender - aus der Sicht des Gymnasiums - war die Einführung der Orientierungsstufe, welche im Landkreis Vechta zum 01 .08.75 erfolgte. Sie stellte mit der Abkoppelung der Klassen 5 und 6 die Einheit des Gymnasiums in Frage, sie bedeutete den Wegfall der Eingangsstufe, in der die Schülerinnen und Schüler behutsam und systematisch zugleich in die Arbeitsweise des gymnasialen Unterrichts eingeführt worden waren und welche sich insgesamt trotz konträrer Ansichten ihrer Kritiker als Übergangsphase von der Grundschule zur höheren Schule bewährt hatte.
Die Fülle der mit den Reformen verbundenen organisatorischen Probleme, die unverzichtbare Forderung, an allen Standorten vergleichbare Bedingungen zur Wahrung der Startchancengleichheit zu schaffen, hatte im Landkreis Vechta nach dem Schulgesetz dazu geführt, daß am 01 .01 .1975 die Schulträgerschaft für alle Sonderschulen, für alle Orientierungsstufen, für alle Hauptschulen und Realschulen und für alle allgemeinbildenden Gymnasien auf den Schulträger Landkreis Vechta übertragen wurde.
Vom Schuljahr 73/74 an rückte die bevorstehende Reform der gymnasialen Oberstufe immer stärker in das Zentrum intensiver Planungen und Anstrengungen. Die Mitglieder der Schulleitung und die Mitglieder der Fachkonferenzen machten sich mit den Bestimmungen der KMK-Vereinbarung zur Neugestaltung der gymnasialen Oberstufe vertraut, sie informierten sich durch Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen, in Dienstbesprechungen und speziellen Konferenzen über Inhalte und Organisationsformen und über die Möglichkeiten der Verwirklichung gerade auch unter den besonderen Bedingungen des ländlichen Raumes. Das behutsame Vortasten auf das "Terrain gymnasialen Neulandes" erzeugte nach und nach Sicherheit und führte kontinuierlich zu konkreten Planungsabschnitten.
Ängste und Sorgen um den Fortbestand der gymnasialen Neugründung im ländlichen Raum hatten sich letztlich als unbegründet erwiesen, denn in den Planungsvorgaben für die erforderliche Schülerzahl pro Jahrgang hatte sich inzwischen eine realistische Betrachtungsweise der Gegebenheiten und Möglichkeiten von Schule im ländlichen Raum durchgesetzt. Die Geborgenheit von Schülerinnen und Schülern in überschaubaren Systemen als wesentliche Voraussetzung für humane Lernbedingungen gewann wieder in der Wertschätzung der Bildungsplaner. Die vorgegebene Richtzahl pro Jahrgang konnte das Gymnasium Damme in seinem Einzugsbereich ohne Schwierigkeit erfüllen.
Zur weiteren Absicherung hatte der Landkreis Vechta (Schul-träger seit 1975) in Absprache mit der zuständigen Schulbehörde hinsichtlich des Angebotes seiner drei Gymnasien Vechta, Lohne und Damme im Leistungsfachbereich notwendige Bedingungen und Voraussetzungen für eine Schwerpunktbildung geschaffen. (Am 01 .12.73 war mit der Übergabe der Schwimmhalle der großzügige Ausbau der Sportanlage des Gymnasiums Damme zum Abschluß gekommen.)
Dem Gymnasium Damme wurde vom Kultusministerium ausdrücklich genehmigt, die Fächer Sport und Technologie der Hauswirtschaft in das Wahlangebot für die Leistungsfächer aufzunehmen.
In der tatsächlichen Zukunft sollte sich zeigen, daß das Leistungsfach Sport im Wahlverhalten der Schülerschaft dauerhafte Zustimmung fand und sich im Kursangebot der Schule einen festen Platz sichern konnte, während die Einbeziehung des fachlichen Schwerpunktes aus dem bisherigen Gymnasium für Frauenbildung in das Kursangebot nicht in dem erhofften Umfang gelang. Die letzte Phase der vorbereitenden Planungen war nach der Einschätzung aus der Erinnerung bestimmt durch die engagierten und reformfreudigen Mitglieder des Kollegiums, weiter durch ein Höchstmaß an Einsatz und innerer Bereitschaft, der reformierten gymnasialen Oberstufe am Gymnasium Damme optimale Startbedingungen zu schaffen. Die Konzipierung und die Organisation eines detaillierten und umfangreichen Kursangebotes war die Frucht intensiver Bemühungen aller Fachgruppen, so daß auch am Gymnasium Damme zum 01 .08.76 die Reform anlaufen konnte.
In der Zwischenzeit hatte der Schulträger bauliche und sächliche Verbesserungen geschaffen, die wegen der besonderen Struktur der neuen Oberstufe zwingend erforderlich geworden waren, dazu zusätzliche Haushaltsmittel bereitgestellt und überdies in der Schulverwaltung eine neue Halbtagsstelle genehmigt, weil die Reform einen sprunghaft steigenden Verwaltungsaufwand nach sich zog.
Erstellt wurden zusätzliche Arbeitsräume, die Mittel für die Arbeitsbibliothek der Oberstufe drastisch erhöht, die Einrichtung der Fachräume modernisiert und ergänzt.

Heinz Holtvogt 1991


01.02.1983 OSTD Holtvogt wird Schulrat in Osnabrück

1983 – 1985 STD Ostendorf – Interimschef am Gymnasium Damme

05.11.1985 Einführung des neuen Schulleiters Alfons Zimmers

seit 1985 Frankreichaustausch

14.06.1988 Bolivien - Partnerschaft: Beschluss der Gesamtkonferenz, die von Rudolf Bollmann initiierte Partnerschaft mit der Schule "DELIA GAMBARTA DE QUEZADA" in Pampahasi Bajo (La Paz) einzugehen.

1990 Jungen Fußballmannschaft wird Landessieger und in Berlin auf Bundesebene 7. im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ unter ihrem Trainer E. Rechtien

1992 Englandaustausch mit St. Joan of Arc RC School, Rickmansworth

1998 Einrichtung des 1. Multimediaraumes im Landkreis Vechta – in erster Linie durch Mittel des Förderveins

 

Seit der Einführung des neuen Schulleiters Alfons Zimmer am 05.1 1 .1985 wurden vorhandene Möglichkeiten im Angebot der Schule weiter verstärkt und konsequent ausgebaut.

In Kooperation zwischen Landkreis und Verein der Freunde und Förderer wurde zunächst der musische Bereich, hier Musik und Bühne, unter angemessenen Kosten den Anforderungen angepaßt. Flügel und Klavier in den Musikräumen wurden ersetzt bzw. repariert, ebenso Musikinstrumente (Saiten- u. Blasinstrumente), die musikbegabten und am gemeinsamen Musizieren in der Schule interessierten Schülern überlassen werden; der große Musikraum wurde so umgestaltet, daß er den akustischen Anforderungen eines modernen Musikunterrichts genügen konnte. Auch die akustischen, räumlichen und optischen Probleme der Bühne wurden, den Gegebenheiten entsprechend, auf einen guten Stand gebracht.
Konnte das Gymnasium Damme seit seiner Gründung mit berechtigtem Stolz auf den Schwerpunkt Naturwissenschaften hinweisen, die 1987 noch durch Einrichtung der Informatikabteilung ergänzt und 1989 durch den auf Grund von Sicherheitsmängeln notwendigen Umbau bzw. fast völligen Neubau des Fachbereichs Chemie auf modernsten Stand gebracht wurden, so wurde ab 1989 verstärkt nach Möglichkeiten gesucht, die Bereiche Sprachen, Geschichte, Politik, Philosophie, Geographie zu fördern. Nach eingehender Diskussion der Möglichkeiten wurde von Herrn Dr. Kessel eine Neukonzeption zur Umgestaltung und Erweiterung der Schulbibliothek entwickelt und die Finanzierung des Gesamtvorhabens über den Verein der Freunde und Förderer durch Firmen und Privatpersonen im Einzugsbereich des Gymnasiums Damme abgesichert. Die intensive Nutzung des noch erweiterungsfähigen Bücherbestandes durch die Schüler als Arbeitsbibliothek und Ausleihe wäre ohne ABM-Kräfte des Landkreises als Bibliothekshilfen nicht möglich. Eine feste Bibliothekskraft bleibt das Ziel.
Auch in dem Fachbereich Sport wurden - im Zuge der Verhandlungen zwischen dem Landkreis Vechta und der Stadt Damme über die Rückübertragung der Schulträgerschaft auf die Stadt Damme (Orientierungsstufe, Hauptschule und Realschule) - u. a. durch völlige Umgestaltung der Außensportanlagen (Neuanlage einer Kunststoffbahn) hohe Summen investiert, die unseren Schülern, aber auch anderen Schulen und den örtlichen Vereinen zugute kommen, wie überhaupt kein Fachbereich des Gymnasiums mit seinen Einrichtungen anderen Bildungsträgern und Vereinen verschlossen bleibt.
Der Landkreis Vechta als Schulträger zeigte sich unseren Vorstellungen, seinen Möglichkeiten entsprechend, offen, ob es sich nun um notwendige Sanierungsmaßnahmen an den Gebäuden, Einrichtung eines Fahrschüieraufenthaltsraumes, Bau eines neuen Fahrradabstellplatzes, Ergänzung von Mobiliar und Einrichtungen handelte oder auch um Unterstützung von Schulveranstaltungen der verschiedensten Art, häufig tatkräfig unterstützt durch den Verein der Freunde und Förderer des Gymnasiums.
Da nicht nur Unterricht, obwohl in der Regel die Hauptsache, den Schulalltag bestimmt, haben in den letzten Jahren manche Entwicklungen und Ereignisse das Schulleben nicht un-wesentlich mitgeprägt. Das anfangs probeweise eingerichtete Betriebspraktikum für die 9. Klassen wurde. per Gesamtkonferenzbeschluß ebenso zur festen Institution wie die Berufsorientierungswoche der Jahrgangsstufe 11 in Lingen; ebenso der Frankreichaustausch für Französischschüler des Jahrgangs 8 mit Janzé und Châteaugiron, letzteres als Ersatz für Chateaubourg, der unter Herrn Heinßmann aufgebaut und von Herrn Schlarmann weitergeführt wurde. Große Resonanz fand die Einrichtung der Partnerschaft mit der im Aufbau befindlichen Schule "Delia Gambarte" in La Paz / Bolivien (1988), die von Herrn Bollmann initiiert, ohne die engagierte Mitarbeit der gesamten Schulgemeinschaft nicht hätte realisiert werden können. Unter dem Motto "Schüler helfen Schülern", das bei der Schülervertretung des Dammer Gymnasiums, unterstützt durch die Bolivien-AG, propagiert und umgesetzt wurde, wurden bisher (1991) über 40.000,- DM unserer Partnerschule zur Verfügung gestellt. Daneben wurde auch noch das eine oder andere Projekt in Südafrika und Brasilien unterstützt.
Daß eine Schule Spiegelbild der gesellschaftlichen Verhältnisse ist, zeigt in besonderer Deutlichkeit die Reaktion unserer Schule auf die "Wende" von 1989/90 in der damaligen DDR. In großer Einmütigkeit und in Abstimmung zwischen Elternvertretern und dem Kollegium wurden vorhandene Kontakte ausgebaut durch Besuche und Gegenbesuche von Schulklassen, Elternvertretern und Kollegen; nicht nur wurden durch Spenden des Kollegiums Unterrichtsmaterialien und -medien in erheblichem Umfang gekauft, sondern es entstand auch manche neue Freundschaft. Bleibt zu hoffen, daß Eltern, Lehrer und Schüler über den Schulalltag hinaus ihre Offenheit für andere und die Empfindsamkeit eines Seismographen bewahren.

Alfons Zimmer 1991

07.07.2000 OSTD A. Zimmer als Schulleiter verabschiedet

 

01.08.2000 Neuer Schulleiter wird eingeführt: Peter Rörsch

Herbst 2000 Beginn der Schulprogrammarbeit

12.11.2001 Gründung des Vereins der Ehemaligen

Schuljahr 2000/2001 erstmalige Teilnahme am InfoSCHUL II- Projekt

01.05.2001 Das Gymnasium wird Ausbildungsschule für das Studienseminar Osnabrück

seit Herbst 2001 Durchführung des Management Information Game

31.01.2002 Genehmigung für die Einführung des bilingualen Unterrichts in Erdkunde und Geschichte

23.01.2002 Genehmigung auf Einführung des Faches Spanisch als 3. Fremdsprache

Sommer 2002 Neuer Fachraum für Biologie und Chemie

Herbst 2002 Erste Schülerakademie Oldenburger Münsterland

01.08. 2006 komm. Schulleiter Michael Zeuke



 

 

 
 
 
 
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