Meine Projekte, Wettbewerbe und AGs

 

Schülerwettbewerb „Das ist Chemie“

Dieser landesweite Wettbewerb wird alljährlich für Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 10 ausgeschrieben. Jeder Interessierte kann unter der folgenden Homepage www.das-ist-chemie.nibis.de weitere Informationen und die Versuchsvorschriften herunterladen. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, dass Schülerteams spannende Experimente mit Dingen aus dem Haushalt durchführen und ein Protokoll einsenden. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Die Besten werden zusätzlich mit Sachpreisen prämiert. Es lohnt sich mitzumachen. Wer Interesse hat, sollte sich bei mir melden. Von der Schule wird ein eigenes kleines Labor zur Verfügung gestellt, in dem die Schüler die Experimente durchführen können.

 

Schülerwettbewerb „Dechemax

Ein weiterer anspruchsvoller Wettbewerb für Schüler der 7. bis 11. Klasse ist der bundesweite Dechemax-Wettbewerb. Es finden zwei Runden statt. In der ersten Runde müssen jede Woche per Internet interessante Fragen rund um das Thema des Wettbewerbs beantwortet werden. So ging es in den letzten Jahren z. B. um Nanotechnologie, Chemie und Kunst und Chemie und Kriminalistik.

Wenn die erste Runde geschafft wurde, dann erhält man bereits einen Preis und gelangt man in die zweite Runde. Dort muss man Versuche entsprechend einer Anleitung durchführen und ein Protokoll erstellen.

 

Im Jahr 2004 ging es zum Beispiel um Kartoffelstärke und verschiedene Zucker. Es sollte Stärke aus Kartoffeln gewonnen und untersucht werden. Auch die Zucker aus Honig und Früchten sollten gewonnen, bezüglich ihres Redoxverhaltens auf Iod untersucht und mit selbst hergestelltem Kunsthonig verglichen werden. Zwei Protokolle von Schülergruppen waren so gut, dass es für den vierten Platz und für den zweiten Platz reichte. Die Gruppe, die den zweiten Platz errungen hat, wurde nach Frankfurt zur Preisverleihung eingeladen. Jeder der Gruppe erhielt 250,-€ als Preisgeld. Ein wohl verdienter Lohn für die Mühe.

2005 sollte die DNA aus verschiedenen Lebensmitteln isoliert werden. Auch hier gelang es einer Schülergruppe, eine Platzierung unter den ersten fünf des Jahrgangs zu erreichen.

Nähere Informationen sind unter www.dechemax.de zu finden.

 

 

 

Die Preisträger der Dechemax-Wettbewerbe 2004 und 2005

 

Jugend denkt Zukunft

Vom 08. bis 12. Mai 2006 führte mein Chemie-Leistungskurs der Klassenstufe 12 ein Innovationsplanspiel zum Thema „Zukunft des Unternehmensstandortes 2020“ in Zusammenarbeit mit dem Ifok-Institut aus Berlin und der Elastogran AG (Tochtergesellschaft der BASF AG) durch. Das Ziel des Planspiels war, die Bedeutung der Innovation zu vermitteln, um die Gestaltung der eigenen Zukunft zu fördern. Um dies zu erreichen informierten die Schüler sich über die Megatrends und den demografischen Wandel, um anschließend konkrete Folgen für ein Unternehmen wie der Elastogran AG abzuleiten. Im Focus der Überlegungen stand das Problemfeld Sicherung von Arbeitsplätzen und lebenslanges Lernen. Anschließend gründeten die Schüler fiktive Firmen, in denen sie innovative Produkte und Bildungskonzepte entwickelten und am Abschlusstag präsentierten. Eine intensive Schulung von rhetorischen Fertigkeiten und Präsentationstechniken war ebenfalls ein zentraler Bestandteil des Planspiels.

 

Projekt Kunststoff aus Kartoffelstärke

Im Rahmen der Umwelttage des Landkreises Vechta führten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10d in Zusammenarbeit mit der Verein Ruba e.V. (Regionale Umweltbildung im Agrarbereich e.V.) ein Projekt zum Thema Nachwachsende Rohstoffe durch. Am Beispiel der Kartoffelstärke erarbeiteten die Schüler die Einsatzmöglichkeiten für Kartoffelstärke als Ersatz für Kunststoffe, die mithilfe fossiler Rohstoffe hergestellt wurden. Im Experiment isolierten die Schüler Stärke aus Kartoffeln und stellten daraus einen transparenten elastischen Film her. Ferner lernten die Schüler durch eine Hofexkursion vieles über den Anbau und die Weiterverarbeitung von Kartoffeln.

 

 

  

 

 

Wettbewerb Konservierung

Im Mai 2006 nahm mein Chemie-Leistungskurs der Klassenstufe 12 am Chemiewettbewerb des VCI-Nord zum Thema „Konservierung – Werte schützen mit Chemie“ teil. Der Kurs entschloss sich, die mannigfaltigen Anwendungsbereiche des Themas Konservierung darzustellen und nannte daher den Beitrag: „Konservierung überall“. Der Projektbeitrag wurde mit dem Sonderpreis des VCI-Nord prämiert und wurde auf der Preisverleihung von den Juroren für seine fachliche Tiefe besonders gewürdigt. Da die Projektarbeit den üblichen Rahmen sprengte, war eine höhere Platzierung nicht möglich.

 

Das Projekt lief wie folgt ab:

1. Planungsphase – Themenfindung (Stunden 1 + 2):

Zunächst wurde zwecks der Themenfindung und -abgrenzung ein Brainstorming durchgeführt. Im Rahmen dieser Planungsphase arbeiteten die Schüler verschiedene Einzelthemen rund um das Rahmenthema Konservierung aus und setzten diese anhand einer mindmap miteinander in Beziehung. Auf diese Weise wurden die vielfältigen Aspekte und der allumfassende Charakter des Themas Konservierung deutlich. Ferner konnten in einer Strukturierungsphase drei Kernbereiche herausgearbeitet werden, denen die Einzelthemen untergeordnet waren. Somit wurde die zweite Phase der Projektarbeit vorbereitet, in der die Themenzuordnung und Gruppeneinteilung erfolgte. Die Kernthemen waren:

a) Konservierung von Metallen

b) Konservierung von Lebensmitteln und Kosmetika

c) Konservierung in Denkmalpflege und Archäologie

 

2. Themenzuordnung und Gruppeneinteilung (Stunde 3):

Nach der nochmaligen Präsentation der Kernbereiche (s. o.) und der Einzelthemen auf einer Flip-Chart konnten die Schüler über Klebepunkte entscheiden, welche der Einzelthemen nach ihrer Ansicht ihr Interesse finden. Schnell wurde deutlich, dass von den insgesamt über 20 Einzelthemen 5 in die engere Wahl kamen. Diesen Einzelthemen konnten sich die Schüler zuordnen, sodass jedes Thema von vier  bzw. 5 Schülern bearbeitet werden konnte.

Die Einzelthemen waren: 

 

Korrosionsschutz durch Galvanisierung

Korrosionsschutz durch Lacke

Das Eloxalverfahren

Die Bestimmung von Borsäure in Kaviar durch titrimetrische und photometrische Verfahren

Mumifizierung – Konservierung durch intensive Trocknung

 

3. Gruppenarbeitsphase (Stunden 4 bis 11):

a) Fachliche Vorbereitung (Stunden 4 bis 7):

In der kreativen Gruppenarbeitsphase erfolgte zunächst die Einarbeitung in das jeweilige Thema der Gruppe. Dazu standen verschiedene Informationsquellen zur Verfügung. Sehr hilfreich haben sich die Notebooks erwiesen, die den Schülern von der Schule zur Verfügung gestellt wurden. Jeder Rechner konnte über ein W-LAN mit dem Internet und wiederum mit jedem Einzelrechner kommunizieren. So war es möglich, dass sich die Schüler bei der Informationssuche sehr gut unterstützen und ergänzen konnten. In dieser Unterrichtsphase arbeiteten die Schüler sehr frei. Jede Schülergruppe erstellte ein Protokoll, das die Wesentlichen fachlichen Inhalte enthielt.

 

b) Experimentelle Umsetzung und Auswertung (Stunden 8 bis 12):

Die experimentelle Bearbeitung der Einzelthemen erfolgte wiederum sehr selbständig. Es wurden Versuche geplant, entsprechend durchgeführt und ausgewertet. In dieser Phase erfolgte auch die schriftliche Auswertung, wiederum durch ein Gruppenprotokoll. Zusätzlich wurde auf der Basis des Protokolls eine Powerpoint-Präsentation erstellt, die in der sich anschließenden Präsentationsphase vorgeführt wurde.

 

4. Präsentation der Ergebnisse (Stunden 13 bis 15):

In dieser Phase erfolgte die Präsentation und Diskussion der vorbereiteten Powerpoint-Präsentationen.

 

Die Ergebnisse können auf der Homepage des VCI-Nord (www.vci-nord.de) eingesehen werden.

 

 

Exkursion zum XLAB-Schülerlabor in Göttingen

Mit dem Preisgeld des Chemiewettbewerbes des VCI-Nord unternahm der Chemie-Leistungskurs CH 11 vom 22. bis 23. Januar 2007 eine Exkursion ins Schülerlabor XLAB nach Göttingen. Dort absolvierten die Schüler ein Experimentalpraktikum zum Thema Farbigkeit, Farbstoffe und Färbeverfahren. Zwei Tage lang stellten sie Farbstoffe her und färbten Stoffproben mit den selbst hergestellten Farbstoffen. Durch die Möglichkeiten des Schülerlabors konnten alle Schüler in Dreiergruppen an Abzügen die Versuche gleichzeitig durchführen. Der abendliche Besuch der Göttinger Innenstadt und des Göttinger Nachtlebens gehörte natürlich auch zum Programm der gelungenen Abschlussexkursion.